Westdeutschland. Angesichts der sommerlichen Wetterlage erinnert die Kirchenleitung daran, dass es in der Verantwortung der Dienstleiter liegt, bei Bedarf von der üblichen Gottesdienstlänge abzuweichen. Gottesdienste finden grundsätzlich statt.
Auch in diesem Sommer erlebt Deutschland heiße Tage mit Temperaturen über 30 Grad. Dabei gibt es jedoch regionale Unterschiede: Die Wetterlage in den einzelnen Bundesländern der Gebietskirche Westdeutschland ist selten gleich. Je nach Bauart der Kirchengebäude kann sich beispielsweise Hitze unterschiedlich auf die Innenräume auswirken. Daher gibt es im Fall von Wetterextremen keine zentralen Entscheidungen seitens der Gebietskirche.
Eigenverantwortung
Die Kirchenleitung betont, dass die Entscheidung über die Dauer der Gottesdienste bei den Dienstleitern liegt. Bei Hitze wird empfohlen, den Gottesdienst im weißen Hemd und Krawatte ohne Sakko durchzuführen. Die Geistlichen im Altarbereich sollten einheitlich gekleidet sein.
Auch für die Kirchenmitglieder gilt das Prinzip der Eigenverantwortung: Jeder muss selbst entscheiden, ob ein Gottesdienstbesuch unter den gegebenen Bedingungen möglich und vertretbar ist – ähnlich wie bei Glatteis oder anderen besonderen Umständen. Besonders bei gesundheitlichen Risiken empfiehlt die Kirchenleitung, ärztliche Ratschläge und Wetterwarnungen zu beachten und gegebenenfalls zu Hause zu bleiben.
Einzelfallentscheidung
Grundsätzlich finden Gottesdienste als Angebot für die Gläubigen unabhängig von der Witterung statt - in allen deutschen Gebietskirchen. Bei absehbar extremen Bedingungen – etwa Hitze, Glatteis oder Unwetter – kann in Westdeutschland die Bezirksleitung in Absprache mit dem Apostel auf Anfrage der Gemeindeleitung einer Absage im Einzelfall zustimmen.
Die Seelsorger vor Ort sorgen in diesem Fall für eine rechtzeitige Information der Gemeindemitglieder und weiterer Besucher – auch über Schaukasten und Internetseite.
Regionale Übertragung von Gottesdiensten
Die Gottesdienste aus den meisten Gemeinden können per IPTV- oder Telefonübertragung live zu Hause miterlebt werden. Die entsprechenden Zugangsdaten oder Einwahlnummern sind bekannt beziehungsweise können bei den Seelsorgern der Gemeinden erfragt werden. Gerade für ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Mitglieder ist dies bei extremer Hitze eine sinnvolle Alternative.
Zudem bietet die Neuapostolische Kirche in Deutschland sonntags und mittwochs an, an einem zentral übertragenen Gemeindegottesdienst teilzunehmen. Dieser wird öffentlich über den YouTube-Kanal der Neuapostolischen Kirche ausgestrahlt, erreichbar unter nak.tv
19. Juli 2025
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Frank Schuldt
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