Am 21. September hielt Bezirksältester Tobias Branz den Gottesdienst in der Gemeinde Neukirchen-Vluyn zum Abschluss der Jubiläumsfestwoche.
Grundlage für den Gottesdienst war das Wort aus Epheser 1; 3,4 „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe“. Pfarrer Stefan Vogt der evangelischen Kirche war als Repräsentant des ACK (Arbeitskreis Christlicher Kirchen) Gast im Gottesdienst.
Gott versorgt die Christen
Der Bezirksälteste betonte die zentrale Sehnsucht nach Seligkeit und Frieden im Herzen der Gläubigen. Die Erfüllung ist auch Gottes Wunsch für seine Kinder. Er wies darauf hin, dass dieser Zustand nicht immer sofort oder gleichmäßig erlebt wird, sondern auch Phasen der Ernüchterung oder des Zweifelns vorkommen können. In solchen Momenten rief er auf, das Herz zu öffnen und Gottes Gegenwart zu suchen.
Der Älteste verwies auf den Brief an die Epheser, der die Gemeinden allgemein anspricht und betont, dass Gott Christen mit geistlichen Segen durch Jesus Christus versorgt. Die Gemeinde Neukirchen-Vluyn wurde von den ersten Gottesdiensten im Wohnzimmer bis zur heutigen Kirche, die als Ort der Begegnung mit Gott dient, versorgt.
Er würdigte die Entwicklung der Gemeinde über 100 Jahre. Es gab äußere Veränderungen wie Gebäudeentwicklung, aber unverändert bleibt das Evangeliums Jesu Christi. Die Gemeinde soll sich darauf vorbereiten, bereit zu sein für die Wiederkunft Christi.
Die Gemeinde ist ein Leib
Der Friede Christi wurde erneut als zentrales Charaktermerkmal der Christenheit genannt. Christen sollen Friedensboten sein – nicht nur im Gottesdienst, sondern auch im Alltag. Es geht darum, Konflikte zu vermeiden, Frieden zu suchen und selbst ein gutes Beispiel zu geben.
Der Älteste erinnerte noch einmal an die Worte von Bezirksapostel Stefan Pöschel. Die Gemeinde ist Leib Christi mit vielen Gliedern, wie eine Blumenwiese oder ein Bouquet. Unterschiedliche Gaben und Rollen ergänzen einander. Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung stehen im Vordergrund. Jeder Gläubige soll seinen Beitrag leisten, damit der Leib funktioniert. Gemeindeleben lebt von der Gemeinschaft aller Gläubigen – nicht nur der offensichtlich Aktiven, sondern auch derjenigen im Hintergrund.
Der Weg des Lebens
Im Predigtbeitrag von Vorsteher Priester Dirk Dammers beschrieb er das Jubiläumsjahr als eine Zeit des Rückblicks, Innehaltens und Ausblickens auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Er betonte, dass ein runder Geburtstag in spiritueller Hinsicht besonders ist: Er erinnert daran, woher man kommt, wo man steht und wohin man geht. Zentrale Frage des Vorstehers: Woher komme ich (Gott hat mich geliebt, schon bevor die Welt geschaffen wurde), wo stehe ich, und was ist mein Ziel im Leben? Er betonte der Glauben ist der Weg Dinge zu glauben, die man mit dem Verstand kaum voll erfassen kann. Priester Dammers stellte den Sinn des Lebens als Übergang von der irdischen Existenz zur ewigen Gemeinschaft mit Gott dar.
Der 21. September ist der internationale Tag des Friedens. Frieden ist ein zentrales Anliegen. Der heutige Tag ist geprägt von Gebet für den Frieden, der weltweit dringend benötigt und als Gabe Gottes verstanden, die durch Geist und Glauben geschenkt wird.
Der Heilige Geist wirkte als roter Faden der letzten Monate; die Früchte des Geistes – Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit – werden in der Bibel als Ergebnisse dieses Wirkens beschrieben.
Der Vorsteher lud dazu ein, die eigene Standfestigkeit im Glauben zu prüfen – wie fest das Herz mit Gottes Willen übereinstimmt – und bat um Gottes Frieden und Gnade, damit der Frieden im Herzen wachsen kann. Der Ort des Gottesdienstes soll ein Ort lebendigen Glaubens bleiben, der die Seele berührt und auch künftig als Quelle des Friedens wirkt.
Für den Frieden
Anschließend ging der Bezirksälteste noch einmal auf den internationalen Tag des Friedens ein. Wir sollen aktiv Friedensstifter in unserem Umfeld sein, nicht nur zustimmen. Jesus’ Frieden-Begrüßungen sollen uns inspirieren, inneren Frieden zu bewahren und dadurch Frieden in Gemeinschaften, Familie, Arbeit und Freizeit zu fördern. Dazu gehört auch gemeinsames Gebet für den Frieden in der Welt, mit Vertrauen auf Gottes Allmacht. Abschließend betete der Bezirksälteste mit der Gemeinde für den Frieden in der Welt und im eigenen Umfeld.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlusssegen überbrachte Pfarrer Vogt ein
Grußwort an die Gemeinde.
Er feierte das 100-jährige Jubiläum der Neuapostolischen Kirche in Neukirchen-Vluyn mit und betonte die ökumenische Zusammenarbeit, ein neues Verständnis der Kirchei, die zentrale Bedeutung der Liebe (Doppelgebot) sowie die Mission der Christen als Botschafter Gottes. Er verwendet symbolisch das Doppelherz Vital Tonikum, um Gesundheit, Liebe zu Gott und zum Nächsten zu verbinden, und ruft zu weiterhin gemeinschaftlichem Wachstum in Gott auf.
Nach dem Gottesdienst trafen sich die Geschwister und Gäste noch zu Kaffee, Plätzchen und netten Gesprächen.
21. September 2025
Text:
Norbert Zielinski
Fotos:
Norbert Zielinski
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