Mit dem Jahresmotto der neuapostolischen Kirche „Beten wirkt“ begann Bezirksapostel Rainer Storck den Gottesdienst.
Er stellte die Herausforderung des Betens heraus: nicht jedes Gebet bewirkt das erbetene. Jesus musste auf seinem letzten Weg Verrat, Einsamkeit und Verlassen sein hinnehmen und betete auch unzählige Male um Hilfe. Es sind Dinge möglich, die unmöglich scheinen – aber keiner außer Gott kann bestimmen, dass es so passiert.
Als Grundlage des Gottesdienstes diente das Bibelwort Psalm 115,2.3 „Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.“ In der Bibel wird von den Nachbarvölkern Israels und ihren Götzen berichtet. Die Völker waren stolz darauf ihre Götter sehen und anfassen zu können. Sie stellten die Frage aus dem Bibelwort „Wo ist denn ihr Gott?“ Dieser Gott ist nach dem Tod von Jesus Christus nicht mehr zum Anfassen auf unserer Erde. Mose erlebte Gott, in dem dieser sich in einer Wolkensäule offenbarte. Das Antlitz Gottes hätte Mose nicht anders ertragen können. Gott lässt sich auch anders erfahren: in den 10 Geboten, welche er Mose in Steintafeln gegeben hatte. Völker, die die Gebote Gottes beachten, leben friedlich und glücklich. Heute ist Gott durch den Heiligen Geist gegenwärtig. Im Gottesdienst, in der Kirche, in der Gemeinde und in uns ist seine Gegenwart erlebbar. Wir sollten Gott überall im Herzen tragen.
Bezirksältester Horst Knauf aus Herne nahm den Liedvers „Dass ich mög` bleiben im Hause des Herrn“ auf. Aus jedem Gottesdienst bleibe etwas in uns hängen und wirkt nach. Sein Fazit aus den Worten des Bezirksapostels: „Der Herr denkt an uns“ – die die den Herrn fürchten – Groß und Klein. Auch Psalmisten erlebten Glaubenskrisen und waren nicht immer überzeugt vom Wirken Gottes. „Aber dennoch bleibe ich stets bei Dir“ war dann ihr Motto, obwohl sie noch mitten im Kampf steckten.
Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel ergänzte: „Gebet ist Arbeit – dazwischen findet Leben statt.“ Aus diesem Gottesdienst mitzunehmen: „Gott ist gegenwärtig“ ist die tröstliche Botschaft. Auch wenn der Weg zum Ziel oft schwer zu gehen ist.
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