Es war einmal, vor nicht allzu langer Zeit am vergangenen Samstag, 29. Juni 2024, eine kleine Gemeinde im verschlafenen Kalkar. Es waren sommerliche 26 °C, ein leichter Nord-Ost-Wind wehte und der Luftdruck betrug etwa 1009 hPa.
Das kürzlich gegründete Gemeindegremium machte sich mit ein paar Helfern auf zum kirchlichen Parkplatz und stellte fest: Hier ist Sonne, hier wollen wir unsere Pavillons aufrichten. Gesagt, getan standen kurze Zeit später Tische und Stühle in einem Sonnenbrand-Schutzgebiet. Daneben ein reichliches Buffet – bereitgestellt aus allen Ecken der Gemeinde.
Als dann all unsere Hauptdarsteller ihren Platz eingenommen hatten, war es an der Zeit, das Zusammensein offiziell mit einem Gebet zu beginnen. Anschließend wurden die tapferen Teilnehmer auch schon durch das Gremium vor ihre erste Herausforderung des Festes gestellt: Ein jeder sollte das Gespräch mit einer Person suchen, mit der er oder sie noch nicht viel zu reden hatte. Doch für eine Gemeinschaft wie diese war dies keine Schwierigkeit und schnell herrschte ein reger Austausch, sogar zwischen Eheleuten!
Gegen Mittag bahnte der Geruch von feurigem Fleisch sich seinen Weg zu den schattigen Nasen und stellte die hungrigen Helden vor eine zweite Herausforderung: Das Festmahl braucht länger als erwartet. Aber auch hier siegte die Geduld und zur rechten Zeit fanden Fleisch, Würste, Salate, Salatvariationen, andere Salate und mehr ihr Ende auf den zahlreichen Tellern.
Nun wäre ein Gemeindefest kein Gemeindefest ohne Musik und Spiele. Also gab es zwei weitere Herausforderungen für unsere Protagonisten: Stimmbänder mussten gedehnt werden, denn es galt die Noten in den höchsten Höhen und tiefsten Tiefen der gängigen Kanons zu treffen. Ebenfalls zu treffen waren gegnerische Holzklötze mit eigenen Stöcken, um letztendlich den König beim Wikinger-Schach zu Fall zu bringen. Jedoch wo eine Krone fällt, wird sich eine andere erheben und so wurde zum krönenden Abschluss der neue Rasenmäh-Roboter endlich benannt.
Letztendlich also ein gelungenes Gemeindefest für die tapferen Recken der Gemeinde Kalkar. Bis zum nächsten Mal!
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