Am 4. Advent hielt unser Bezirksältester Tobias Branz einen Festgottesdienst, in dem die Geschwister Ellen und Heinrich Schenk den Segen zur diamantenen Hochzeit erhielten.
Grundlage des Gottesdienstes vom 4. Advent war das Bibelwort: Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es sprosst, lasse ich’s euch hören. (Jesaja 42,9)
Hinweis auf göttliche Verheißungen
Jesaja hat dem Volk vor Augen geführt, welche göttlichen Verheißungen seinerzeit bereits eingetroffen waren. Die heilige Schrift und unser Leben ist davon geprägt, dass wir Glaubenshoffnungen haben. Dass man hofft und darauf wartet, dass sich Gottes Verheißung erfüllt. Das Volk Israel hat viele Verheißungen bekommen, die sich auch erfüllt haben. Allerdings geschah das nicht immer sofort. Man musste geduldig warten. Jesaja hat aber nicht nur darauf hingewiesen welche Verheißungen sich erfüllt haben, sondern auch was noch kommen würde. So wies er auch schon auf die Geburt Jesu hin: Ein Knecht Gottes der kommen wird zur Erlösung und um Recht zu schaffen in Israel und darüber hinaus.
Ein neues Recht
Wie das neue Recht aussieht, hat Zacharias in seinem Lobgesang auf Gott erwähnt. Gott „hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils“, Lukas 1,69a. Es wird auf den Messias hingewiesen, der mit einer besonderen Macht ausgestattet sein wird. Dieser schafft ein neues Recht, das von Liebe, Gnade und Gerechtigkeit geprägt ist. Dafür ist Gott Mensch geworden durch Jesus Christus. Dafür ist Jesus am Kreuz gestorben um uns von all unseren Sünden zu erlösen.
Weitere Wortbeiträge
Im Mitdienen ging Priester Jörg Zielinski auf die vergangenen 60 Jahre seiner Schwiegereltern ein und wies daraufhin, dass nicht immer die Sonne schien und es auch Belastungen gab, er aber nie eine Klage gehört hätte, nur tiefe Dankbarkeit verspürt.
Vorsteher Priester Dirk Dammers fiel auf, dass die Eheringe immer noch glänzen als seien sie neu. Jedoch muss das ein Zeichen sein, dass die Ringe immer mal wieder aufpoliert wurden. Geht es uns nicht auch so? Das Herz ist vielleicht verkratzt, da ist ein wenig Schmutz dran, da ist die Freude ein wenig verloren gegangen und dann kommt der liebe Gott und poliert das Herz auf. Dann glänzt es wieder, dann ist die Freude wieder da und es sieht so aus, als wäre nie was dran gewesen. Das ist die Gnade Gottes. Aufpolieren heißt, etwas wieder in Ordnung zu bringen. Nutzen wir die Chance dazu.
Segenshandlung
Nach der Feier des heiligen Abendmahls trat der Bezirksälteste zum Jubelpaar, um den Segen zur diamantenen Hochzeit zu spenden. In der Ansprache erwähnte er, wie das Paar sich kennengelernt und zum Glauben gekommen war. Sie waren nicht immer neuapostolisch. Für die kommende Zeit erhielten die Geschwister Ausschnitte aus Lukas 1, 46-50 „Meine Seele erhebt den Herrn“, „mein Geist freuet sich“, „denn er hat große Dinge an mir getan“, „und seine Barmherzigkeit währet für und für“.
Anschließend empfing das Jubelpaar den Segen zur diamantenen Hochzeit. Mit Schlussgebet und Segen wurde die Feierstunde beendet. Die Geschwister freuten sich mit und gratulierten ganz herzlich.
22. Dezember 2024
Text:
Kirsten Silber,
Norbert Zielinski
Fotos:
Norbert Zielinski
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