Am 1. September 2024 spendete Bezirksältester Tobias Branz den Eheleuten Evangelist Roland Oppermann und seiner Gattin Sabine den Segen zu ihrem 25-jährigen Ehejubiläum.
Bevor die Segenshandlung erfolgte, hielt der Bezirksvorsteher den Gottesdienst mit dem Bibelwort 1. Mose 3,8. In der Predigt wurde ein Geschehen aus der Schöpfungsgeschichte behandelt. Während Gott sich dem Menschen zuneigt, verbirgt sich das erste Menschenpaar vor ihm. Es fürchtet sich vor Gott, denn es hat den Willen Gottes missachtet. Obwohl der Mensch Sünder ist, er sich der Verantwortung vor und der Gemeinschaft mit Gott entziehen will, wendet sich der Schöpfer immer wieder seinen Geschöpfen zu und schafft Gelegenheiten, in denen man ihn unmittelbar erleben und auch Vergebung erfahren kann.
Mitgewirkt hat in diesem Gottesdienst Priester Rainer Janßen mit einer Predigtzugabe.
Ansprache zur Silberhochzeit
Als das Jubelpaar zum Altar gerufen wurde, merkte der Bezirksälteste an, dass es besondere Momente im Leben sind und es nicht sehr oft vorkommt, dass man vor den Altar treten darf.
Der Chor bereitete die Segenshandlung mit dem Wunschlied „Jesus, bleib in meinem Leben Weggefährte, bester Freund“ (CM 307) vor. Auf den Textteil „Du hast mich aus Liebe guten Menschen anvertraut“ ging der Bezirksvorsteher ein und betonte, dass beide dankbar sind, sich gefunden zu haben. Ihr könnt sagen: Gott sei Dank, dass du mir Sabine anvertraut hast und umgekehrt, dass Gott mir Roland anvertraut hat.
Gottes Nähe ist ein Geschenk
Es ist ein Geschenk, die Nähe Gottes zu erleben, wo er im Bund ist und sich niemals abwenden wird. Dankbar ist nicht nur die Familie, sondern auch die Gemeinde, mit dem Silberpaar gemeinsam den Glaubensweg zu gehen. Es war seinerzeit nicht absehbar, dass Roland überraschend von Berufswegen von Wattenscheid nach Kleve eingesetzt wurde. Ca. 3 Jahre ist er gependelt, bis ein Heim in Kleve gefunden wurde.
Mancher Aufwand wurde betrieben, um der Berufung Gottes gerecht zu werden, so der Älteste. Beispielsweise um pünktlich von Kleve nach Wattenscheid den Gottesdienst am Mittwochabend halten zu können.
Die Reise des Tobias
Der Älteste schenkte dem Silberhochzeitspaar ein Bibelwort aus Tobias 9,6: Und früh am Morgen brachen sie gemeinsam auf und machten sich auf den Weg zur Hochzeit. Er beleuchtete die Geschichte des Tobias, der sich auf Reisen begab, um eine Frau zu finden. Üblicherweise wurde das damals von Verwandten organisiert. Er hat sich auf der Reise die Sara ausgesucht und geheiratet. Die 14-tägige Hochzeit fand ohne seine Eltern statt, nur mit den Schwiegereltern. Sein mitreisender Raphael schickte er zu seinem Vater, um mitzuteilen: Mir geht es gut. Nach dieser Zeit kehrte Tobias zurück zum Vater.
Gemeinsam unterwegs zum Glaubensziel
Auch heute gibt Gott seinen besonderen Segen zu eurer Reise. Ihr seid gemeinsam unterwegs, das Glaubensziel, die Hochzeit im Himmel, zu erreichen. Er hat euch 25 Jahre lang begleitet und wird euch auch zukünftig nicht aus den Augen verlieren auf dem gemeinsamen Weg, so Tobias Branz.
Nach der Ansprache segnete der Bezirksälteste das Ehepaar zum Jubiläum.
Im Anschluss der Segenshandlung bekam das Ehepaar als Geschenke des Chores zwei Apfelbäume und einen Birnbaum für den Garten.
Nach der Feierstunde gratulierten alle Festtagsteilnehmer dem Silberpaar.
2. September 2024
Text:
Silke Küppers,
Helmut Küppers
Fotos:
Helmut Küppers
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