Die Gemeinde Rheinberg durfte im Wochengottesdienst am 4. März Bischof Jens Eberle begrüßen. Zu Beginn seiner Predigt gab der Bischof seiner Freude Ausdruck, hier zu sein und die Geschwister in Rheinberg kennen zulernen.
Er teilte mit, dass er auf der Fahrt nach Rheinberg über viele Gespräche nachgedacht habe, die er im Laufe des Tages geführt hatte. Er erinnerte sich an Apostel Paulus, der zum Ausdruck brachte: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Der Bischof gab den Rat, bewusst nach vorne zu schauen, statt sich von den Belastungen des Tages treiben zu lassen. So möge im Gottesdienst die Tiefe des Friedens Jesu spürbar werden.
Zur Grundlage des Gottesdienstes las der Bischof das Bibelwort „Als das Jesus hörte, sprach er: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken“ (Matthäus 9,12).
Zu Beginn des Gottesdienstes erfolgte eine Bibellesung aus Matthäus 9, 10-13.
Matthäus der Zöllner
Der Bischof beleuchtete die Bibelstelle und teilte mit, dass Jesus an einer Zollstation vorbeikam und einen Mann namens Matthäus sah. Er sprach ihn an und sagte zu ihm: Folge mir nach! Und Matthäus stand auf, ließ sofort alles stehen und liegen und folgte Jesus nach. Der Zöllner lud Jesus zu einem Mahl in sein Haus ein. Als Jesus in seinem Haus bei Tisch war, kamen viele Zöllner und Sünder zusammen und aßen mit ihm.
Die Pharisäer kritisierten Jesus dafür, dass er mit Sündern speiste. Sie sagten zu den Jüngern Jesu: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Jesus hörte es und sagte: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.
Hier zeigte Jesus durch sein Tun mit den Zöllnern Nähe, Barmherzigkeit und Nächstenliebe.
Heilung durch Jesus
Der Bischof ging auf weitere Krankenheilungen Jesu ein, wie Heilung des Gelähmten, Heilung von Aussätzigen und Blinden. Er erwähnte auch die blutflüssige Frau, die ihr ganzes Vermögen zu den Ärzten trug. Es gab in der Antike für die Menschen nur wenige Möglichkeiten, mit Hilfe der damaligen Medizin geheilt zu werden. Bei Jesus fand sie Hilfe, doch wird deutlich, dass von Jesus mehr ausgeht als die Heilung des Körpers. Er sagte zu ihr: „Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage (Mk 5,34).
Vor einiger Zeit traf der Bischof einen über 80jährigen Mann, der ihm erzählte, dass er in seinem Leben noch nie eine Pille genommen hat. Später traf er einen jungen Menschen, Anfang 20, der eine schwere Diagnose bekam. Dafür gibt es keine Erklärung.
Jesus liebt die Seele und will sie erretten
Ich weiß, so der Bischof, dass der Hirte Jesus ist, die Seele liebt und sie erretten will. Er schafft letztlich eine Zukunft für jeden, der an ihn glaubt und vertraut. Vertrauen wir auf das Wort Gottes, dann erleben wir die Gesundung der Seele und haben die Gewissheit einer großartigen Zukunft.
In der Co-Predigt unterstrich Priester Czerwonka die Ausführungen des Bischofs.
Nach der Sündenvergebung und dem Heiligen Abendmahl beendete der Bischof den Gottesdienst mit Gebet und Schlusssegen.
5. März 2026
Text:
Helmut Küppers,
Norbert Zielinski
Fotos:
Norbert Zielinski
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
