Am 17. Dezember besuchte Bischof Bruns die Gemeinde Neukirchen-Vluyn und hielt dort den Gottesdienst. Eingeladen waren auch die Gemeinden Kamp-Lintfort, Moers-Nord, alle Vorsteher des Bezirks, sowie die Vorsteher i.R. des Bezirks und deren Ehefrauen.
Der Bischof hielt den Gottesdienst mit dem Bibelwort aus Psalm 73,28 „Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.“
Advent, Vorfreude und Wiederkunft Jesu
Der Bischof betonte, dass die Adventszeit eine besinnliche Phase ist, in der die Ankunft Jesu in der Welt und die bevorstehende Wiederkunft Christi im Blick stehen. Der Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu ist festgelegt, so sicher wie der Sonnenaufgang, der je nach Jahreszeit variiert, aber unverrückbar kommt. Das zeigt die Zuversicht, dass Gottes Verheißung zuverlässig ist. Die Adventskerzen, der Weihnachtsbaum und das Licht symbolisieren Jesus, das Licht der Welt, das Zuversicht, Sicherheit und Trost schenkt.
Psalm 73 als Trostspender
Der Psalm zeigt, wie Gläubige manchmal Zweifel haben, weil Ungerechte scheinbar gut dastehen, während Gerechte leiden. Trotz dieser Zweifel bleibt der Gläubige bei Gott. Er erkennt, dass Gott ihn hält und die rechte Hand führt. Am Ende wird klar, dass Gottes Nähe und Trost stärker sind als Zweifel und Härten.
Lebensführung im Glauben
Wer Jesus nachfolgt, trägt das Kreuz und folgt seinem Beispiel. Das bedeutet, ein gottgefälliges Leben zu führen, die Gebote Gottes zu halten und eine enge Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen zu pflegen. Ein solches Lebensbild führt zu innerer Ordnung, Frieden und einem gesegneten Leben, auch wenn äußere Umstände schwer sind.
Praxis im Gottesdienst
Bischof Bruns weist darauf hin, dass Treue im Gebet und Würdigkeit in der Feier des Abendmahls zentrale Elemente des Glaubenslebens sind. Opferbereitschaft und das Weitertragen des Evangeliums sind Aufgaben der Kirche; die Gläubigen sollen das Licht des Evangeliums in die Welt tragen. Sie können auf Gottes Treue vertrauen und sich in Zuversicht auf die Wiederkunft vorbereiten.
Abschlussbotschaft
Die Kernaussage vom Bischof lautete: Gott ist für uns, wer könnte gegen uns sein? Aus dieser Zuversicht heraus leben Gläubige treu, hoffen auf das Reich Gottes und arbeiten daran, das Evangelium weiterzutragen. Er beendete die Predigt mit der Aussicht auf die endgültige Erlösung, das ewige Zusammensein mit Gott und die Festigkeit der göttlichen Verheißung.
Nach der Co-Predigt des Bezirksevangelisten Markus Storck, sowie der Feier des Heiligen Abendmahls, beendete der Bischof den Gottesdienst mit dem Schlusssegen.
18. Dezember 2025
Text:
Norbert Zielinski
Fotos:
Norbert Zielinski
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