Zum letzten Mal in seiner aktiven Zeit als Bischof besuchte er am 4. Februar 2026 die Gemeinde Kalkar. Zu diesem besonderen Gottesdienst waren neben der Bezirksleitung, alle Vorsteher aktiv und in Ruhe, viele Amtsträgerinnen und Amtsträger, sowie Glaubensgeschwister aus dem Bezirk neben den Gemeinden Kleve und Weeze anwesend.
Zur Grundlage des Gottesdienstes nahm der Bischof das vom Stammapostel gegebene Bibelwort Deine Gnade soll mein Trost sein, wie du deinem Knecht zugesagt hast (Psalm 119,76).
Der Bischof stellte zu Beginn der Predigt fest, was es für eine besondere Gnade ist, mitten in der Woche einen Gottesdienst in großer Gemeinschaft mit Gott, dem Allerhöchsten und mit Jesus Christus feiern zu dürfen.
Wir tragen den Heiligen Geist in uns
Schon Simeon erkannte in Jesus den Trost Israels (Lk 2,25-32). Von Simeon heißt es, dass der Heilige Geist auf ihm ruhte. Wir dürfen heute den Heiligen Geist in uns tragen. Gerade in Momenten der Trauer, in Zeiten großer Sorgen oder Herausforderungen dürfen wir in dieser Gemeinschaft miteinander bekennen: Wir glauben an dich, Jesus Christus, und wir erfahren, dass es guttut, wieder Gemeinschaft zu erleben und Gott gemeinsam zu danken.
Jahreswort des Stammapostels
Dieses Gemeinschaftserlebnis ist das Herzstück des Jahreswortes unseres Stammapostels: Fürchte dich nicht, glaube nur.
Der Bischof bezog sich auf das gesungene Lied der Sänger: Fürchte dich nicht länger, sieh ich bin mit dir (CM 171) und bekräftigte: Gott ist ein Meister des Verstehens und Trostes, er hat den Weg zum Leben für uns alle bereitet.
Wir brauchen keine Glaubenshelden zu sein; vielmehr genügt ein Senfkornglaube, wie der Stammapostelhelfer es formulierte. Wir kennen Gott durch Jesus Christus, der uns liebevoll begegnet. Lassen wir uns in seine Hand fallen. Die Dinge, die uns begegnen, die wir zu tragen haben, gelingen uns nicht selten besser, wenn wir sie gemeinsam tragen. Der Herr schenkt Kraft, wenn wir ihm alles sagen; selbst im Zweifel segnet er unseren Glauben. Der Heiland sorgt für uns – darauf vertrauen wir ganz.
Die Gnade Gottes - unser Trost
Die Gnade Gottes soll unser Trost bleiben. Der Heilige Geist erinnert uns daran, wie groß Gottes Güte auch in unserem irdischen Leben ist. Wer darauf blickt, schöpft neuen Trost. Gott ist treu: Er hält, was er verspricht. Jesus hat uns zugesagt: Ich komme wieder und hole euch zu mir, damit ihr seid, wo ich bin.
Das größte Geschenk, was Gott uns gegeben hat, ist die Erwählung. Er hat dich erwählt zu einem Kind Gottes und wird dich immer begleiten. Er hat uns eine Himmelswohnung bereitet, wir wollen fest daran glauben. Auch ein Senfkornglaube reicht dafür aus.
Predigtzugabe des Bezirksältesten
Bezirksältester Branz brachte in der Predigtzugabe zum Ausdruck, dass Gott uns ganz individuell die Gnade schenkt, die wir brauchen, um würdig zu werden, um das Seelenheil zu erreichen.
Dank an Bischof Manfred Bruns
Nach dem Gottesdienst, welcher mit Gebet und Segen endete, dankte der Bezirksälteste dem Bischof herzlich für sein Wirken am Niederrhein, nicht nur für die vielen Kilometer hierher, sondern auch für die Liebe in jedem Gottesdienst, in jedem Familienbesuch, in jedem Seelsorgebesuch, in jeder Trauerfeier.
Als sichtbares Zeichen der Dankbarkeit und Wertschätzung überreichte der Bezirksvorsteher dem Bischof einen festlichen Blumenstrauß, der die Verbundenheit der Gemeinden mit seinem Dienst zum Ausdruck brachte.
5. Februar 2026
Text:
Helmut Küppers
Fotos:
Helmut Küppers
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