Bischof Jens Eberle besuchte am Mittwochabend, 24. Juni die Gemeinde Kamp-Lintfort.
Eingeladen waren auch die Gemeinden Neukirchen-Vluyn und Moers-Nord. Grundlage für den Gottesdienst war das Bibelwort aus Lukas 1,13-15 Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias, denn dein Gebet ist erhört, und deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Johannes geben. Und du wirst Freude und Wonne haben, und viele werden sich über seine Geburt freuen. Denn er wird groß sein vor dem Herrn; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird schon von Mutterleib an erfüllt werden mit dem Heiligen Geist.
Durch Hitze nicht befremden lassen
Bevor der Bischof auf das Textwort einging, ging er auf die Hitze der letzten Tage ein. Er sagte, es sei Sommer und da sind die Temperaturen nun mal höher, wenn auch momentan etwas sehr hoch. Er verglich es mit der Aussage im Petrusbrief an die Kolosser: „lasst Euch durch die Hitze nicht befremden“. Diese Hitze beruhte auf die Erfahrung, die man mit der Nachfolge Jesu gemacht hatte. In dieser Hitze will Jesus uns durch den Heiligen Geist erquicken, wie ein erfrischendes Getränk in der natürlichen Hitze.
Wegbereiter Christus
Danach erfolgte eine Bibellesung aus Johannes 3,22-30. In der Predigt beschrieb der Bischof den Weg von Johannes dem Täufer als letzter Prophet des alten Bundes. Markant war, dass Johannes stets auf Jesus Christus hingewiesen hat und ihm den Weg bereitet hat. Jesus hat von ihm gesagt, dass er der Größte sei, der je von einer Frau geboren wurde. Die Erfahrung der Eltern von Johannes soll uns auch heute ermutigen unser Vertrauen auf Gott zu setzen. Sie hatten ihr Leben lang gehofft und gebetet Nachwuchs zu bekommen und waren inzwischen hochbetagt, als Elisabeth doch noch schwanger wurde. Der Bischof wies liebevoll auf unsere heutige Zeit hin. Wieviel Gebete werden gesprochen, um eine Änderung der Situation die man durchlebt herbeizuführen. Er bat die Gemeinde: lasst uns nicht aufhören zu beten, denn wie bei Zacharias und Elisabeth greift Gott in einem Augenblick ein, den man nicht erwartet hatte. Er bat die Geschwister das Vertrauen auf Gott nicht aufzugeben.
Bezirksältester Branz bereitet in einem Predigtbeitrag die Gemeinde auf das Heilige Abendmahl vor.
Der Bischof beendete die Segensstunde mit Sündenvergebung, Heiligem Abendmahl und Schlusssegen.
25. Juni 2026
Text:
Norbert Zielinski
Fotos:
Norbert Zielinski
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