Am Sonntag, 11. August, feierte Apostel Zisowski in Neukirchen-Vluyn einen Gottesdienst für die Senioren des Bezirks Niederrhein. 195 Senioren nahmen an diesem Gottesdienst teil. Vor dem Gottesdienst gab es ein gemeinschaftliches und offenes Singen an dem bereits viele Senioren teilnahmen. Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort Offenbarung 22,20: „Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, komm, Herr Jesus!“.
Herr komme bald
Zu Beginn des Gottesdienstes sang die gesamte Gemeinde das Lied „Fort fort mein Herz zum Himmel“. Der Apostel ging darauf ein. Das ist die Richtung unseres Lebens und dies ist nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Er hat sich vorab besonders mit dem Seniorenkreis beschäftigt, da dies ein besonderer Kreis ist.
Manche gehen bereits 60, 70, 80 oder 90 Jahre den Weg und habe das Wort „ich komme bald“ schon oft gehört. Wann ist bald? Man hat über bald unterschiedliche Empfindungen. Für Gott können 1000 Jahre wie ein Tag sein und umgekehrt. Daran merkt man, Gott lässt sich nicht berechnen. Wissenschaftler haben es vor hundert Jahren versucht Berechnungen anzustellen, aber nicht geschafft diesem „Bald“ ein Datum zu geben.
Der Apostel legt uns ans Herz: „Ja ich komme bald“ haltet daran fest in Herz und Seele und macht es zur Mitte Eures Lebens.
Er zitierte dann den Stammapostel mit einem Satz, der es in sich hat, und einem einen Schauer über den Rücken treiben kann. Der Stammapostel sagte, er könne sich vorstellen, dass dieser Gedanke „Herr komme bald“ nicht mehr so richtig lebt. Die Kirche bietet Gemeinschaft, Begegnungen, füllt deine Zeit, schöne Gottesdienste, aber „ich komme wieder“ steht nicht mehr so sehr in der Mitte.
Der Apostel verglich die Wiederkunft Christi mit einem Spontanbesuch. Da ist man nicht darauf vorbereitet, die Wohnung ist evtl., unordentlich. Da kommt schon mal der Ausspruch, dass man ungelegen kommt. Wenn der Herr Jesus wiederkommt, kann es sein, dass es auch ein unpassender Moment ist, weil man gerade zur Sünde ja gesagt hat. Deswegen braucht man keine Angst zu haben. Auch wenn man Gott in Unvollkommenheit begegnet, ist es unbedeutend denn am Schluss zählt die Gnade. Und damit kam der Apostel zum letzten Satz in der Bibel: „Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!“
Strategieänderung
Gott kennt Dich besser als Du selbst. Wenn Gebete scheinbar nichts bewirken, dann ändere doch mal die Strategie. An zwei Beispielen, die Speisung der 5.000 und der Auferweckung von Lazarus zeigte der Apostel wie Bitte und Wirkung in unmittelbaren Zusammenhang stehen. Dabei stand die Bitte nicht im Vordergrund, sondern die Dankbarkeit. Die Strategie soll jetzt nicht einfach dahin geändert werden, dass wir die Dankbarkeit einfach erhöhen. Es soll ehrlich gemeinte Dankbarkeit zum Ausdruck kommen. Wofür können wir alles dankbar sein? Manches ist selbstverständlich. Lasst uns mit danken noch mehr bewegen.
Wir nehmen aus diesem Gottesdienst mit: Der Herr Jesus sagt uns: siehe ich komme bald und ich werde mein Werk vollenden. Und: Beginn doch mal alles in Deinem Leben mit Dankbarkeit.
Predigtzugaben erfolgten durch Priester Lars Gründler, Vorsteher der Gemeinde Kalkar, und Priester Gerhard Kasten, Vorsteher der Gemeinde Weeze.
Nach dem Gottesdienst gab es noch ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Plätzchen.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
