Aufgrund der Renovierung der Kirche in Kalkar finden seit dem 18. August 2025 die Gottesdienste für die Gemeinde Kalkar in der evangelischen Kirche in Kalkar und Kalkar-Neulouisendorf statt. Zum vorletzten Gottesdienst dort besuchte Apostel Zisowski die Gemeinde.
Zunächst bedankte sich der Apostel beim anwesenden Presbyterium für die Überlassung der Kirchen für Gottesdienste der neuapostolischen Kirche. Er betonte die sehr freundliche Überlassung und die Gastfreundschaft.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort Markus 2 Vers 22: Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der Wein die Schläuche, und der Wein ist verloren und die Schläuche auch; sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche.
Der Apostel ging auf dieses Gleichnis von Jesus ein und erläuterte es. Das Gleichnis wird von Jesus erzählt, um zu erklären, warum er und seine Jünger nicht nach den strengen Regeln des Fastens leben, wie es die Pharisäer fordern. Er erklärt, dass seine neue Botschaft und sein neuer Bund eine Erneuerung erfordern und nicht einfach über die alten Traditionen gestülpt werden können.
Jesus hat nicht die bestehenden religiösen Praktiken vollständig ablehnt, aber deren Form relativiert, um Raum für die neue Wirklichkeit des Gottesreiches zu schaffen. Er brachte das Evangelium den Menschen nahe. Er zeigte das Gottesbild von einem liebenden Vater, der für alle Völker und Nationen da ist, ohne Ansehen von Personen. Gott will, dass alle Menschen bewahrt bleiben.
Letzter Predigtbeitrag
Im letzten Predigtbeitrag von Priester Jürgen Bonin betonte er, wie herzlich und freudig er und seine Familie mit dem Zuzug nach Kalkar sowohl im Brüderkreis, als auch in der Gemeinde aufgenommen worden sind. Es hat ihm Freude bereitet, mitwirken zu können.
Ruhesetzung
Nach der Abendmahlsfeier versetzte der Apostel Pr. Bonin mit herzlichen Dankesworten nach vielen Jahren seiner Amtstätigkeit in verschiedenen Gemeinden in den Ruhestand. Er beauftragte ihn gleichzeitig, Seelsorgebesuche bei kranken Glaubensgeschwistern durchzuführen um mit ihnen Heiliges Abendmahl zu feiern. Bei Engpass in der Gemeinde soll er nach Absprache mit dem Gemeindevorsteher auch die Hostien austeilen.
Dank an Heidi und Jürgen Bonin
Nach Beendigung des Gottesdienstes bedankten sich der Bezirksälteste und der Gemeindevorsteher bei Pr. i.R. Jürgen und Heidi Bonin für die Mitwirkungen in der Vergangenheit. Jürgen war in verschiedenen Gemeinden tätig, Heidi als Dirigentin, Orgelspielerin und Sängerin. Als sichtbares Dankeschön erhielten beide Präsente.
Dank an das Presbyterium
Danach bat der Gemeindevorsteher, Priester Gründler, das Presbyterium, also das leitende Gremium der evangelischen Kirchengemeinde, nach vorne, um sich für die Gastfreundschaft zu bedanken. Auch ihnen bzw. den beiden evangelischen Gemeinden wurden für die beiden zur Verfügung gestellten Kirchen als sichtbaren Dank Präsente überreicht.
30. Oktober 2025
Text:
Helmut Küppers
Fotos:
Helmut Küppers
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