Die Gemeinde Weeze freute sich nach sechzehn Monaten wieder einen Gottesdienst mit Apostel Thorsten Zisowski erleben zu können.
Apostel Zisowski berichtete vom Apostel Wilhelm Hoyer, der es sich zu eigen gemacht hatte, das Jahresmotto in jedem ersten Sonntagsgottesdienst des Monats noch einmal zu beleuchten. Dieses hat Thorsten Zisowski gerne übernommen und das Jahresmotto „Gemeinsam in Christus“, welches von zentraler Bedeutung für die Gottesdienste in diesem Jahr ist, unterstrichen.
Was für uns heute wichtig ist verstehen wir
Der Apostel nahm das Bibelwort Offenbarung 14,1: „Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm Hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn,“ und drückte aus: Auch heute verstehen wir nicht alles, was der Apostel Johannes seinerzeit gesehen hat. Was für uns heute wichtig ist, verstehen wir, sodass wir den Glaubensweg fortsetzen können.
Apostel Johannes durfte sehen, wie der Sohn Gottes, hier als Lamm bezeichnet, auf die Erde zurückkommt und mit ihm die Gemeinschaft der Auserwählten. Die genannte Zahl von Hundertvierundvierzigtausend (12 mal 12.000) bezieht sich auf die 12 Stämme Israels und ist eine symbolische Zahl. „Der Stammapostel sagt hierzu: Eine große Zahl, aber begrenzt“, so Apostel Zisowski.
Die Auserwählten tragen seinen Namen an der Stirn. Das Zeichen des Lammes und des Vaters bedeutet, dass die Hundertvierundvierzigtausend Eigentum Gottes sind. In der Nachfolge Jesu führen sie ein Leben nach dem Evangelium in Wort und Tat. „Wir glauben, dass wir uns in Wort und Sakrament auf die Wiederkunft Jesu vorbereiten“ so der Apostel.
Die Wiederkunft Jesu ist der Wille Gottes
Die Wiederkunft des Sohnes Gottes haben sich nicht Menschen überlegt, es ist der Wille Gottes. Seine Verheißungen sind wahr. Der Apostel erläuterte weitere Eigenschaften und beleuchtete Merkmale der Erstlinge.
Apostel Zisowski: „Wie ein roter Faden durch das Evangelium zieht sich folgender Gedanke: Ohne meine Gnade schafft ihr das nicht. Ihr werdet nicht das perfekte Leben führen, das mein Sohn geführt hat. Deshalb soll meine Gnade unter euch wirken, sie soll unter euch bleiben. Meine Gnade soll ein Angebot sein: Solange ihr hier auf Erden seid, Lebenskämpfe und Glaubenskämpfe durchführt, mal siegt und mal unterliegt, bleibt meine Gnade bei euch.“
Mitgewirkt haben in diesem Gottesdienst der Vorsteher aus Issum, Priester Sven Gauerke und der Vorsteher der Gastgebergemeinde Weeze, Priester Gerhard Kasten.
Mit Sündenvergebung, der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlusssegen wurde der Gottesdienst beendet.
6. Februar 2022
Text:
Helmut Küppers
Fotos:
Helmut Küppers
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