Am Sonntag, 1. Juni 2025 fand in der Gemeinde Kalkar ein besonderer Festgottesdienst mit der Taufe von Lennard Emanuel Gründler statt.
Zu Gottesdienstbeginn sang die Gemeinde das Lied aus dem Gesangbuch Nr. 338, „O selig Haus.“
Grundlage für den Gottesdienst war das Bibelwort aus der Apostelgeschichte 1,13a-14.
Zu Beginn des Gottesdienstes ging Priester Lars Gründler auf die Kinder und die dritte Strophe des Eingangsliedes ein. Darin werden die Kleinen besonders erwähnt. Jesus sagte, lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht (Mk 10,14). Gott möchte, dass sich die Menschen und besonders die Kinder zu ihm wenden dürfen.
Das Obergemach
Die Jünger und alle, die bei ihnen waren versammelten sich im Obergemach eines Hauses in Jerusalem, um sich abzusondern und auf das Wirken Gottes vorzubereiten. Das „Obergemach“ ist mit einer guten Stube eines Hauses vergleichbar. Man ist dort aus dem Alltagsgeschehen herausgenommen und man kann sich in Ruhe dem guten Freund -unserem lieben Gott - im Gebet zuwenden.
Wichtig ist jedoch das Einssein der Gläubigen.
Nach dem gemeinsamen gesungenen Lied „Laudato si“ ging Priester Arno Bonin in der Co-Predigt besonders auf das Einssein ein. Die Eltern des kleinen Lennard Emanuel haben gemeinsam an einem Strang gezogen und sich für die Taufe entschieden.
Priester Bonin brachte das Beispiel einer Fußballmannschaft. Wenn man gewinnen will, muss man gemeinsam an einem Strang ziehen. Der eine Muss für den anderen da sein. Wenn man mal verliert, verliert man auch gemeinsam. Ziel ist es jedoch im nächsten Spiel wieder gemeinsam zu gewinnen.
Taufhandlung
Zur Handlung der Heiligen Wassertaufe von Lennard Emanuel traten die Eltern an den Altar. Der Weg wurde von Kindern mit dem Lied „Hast du heute schon Danke gesagt“ bereitet.
Vorsteher Gründler legte das Bibelwort aus 1. Samuel 16, aus Vers 7 zugrunde: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an“.
Der Name Lennard ist abgeleitet von Leonard und heißt übersetzt „der Löwenstarke“. Emanuel bedeutet „Gott mit uns“. In der Bibel werden mutige Männer benannt. So auch David, der von Gott ausersehen wurde und von Samuel in Gottes Namen gesalbt werden konnte. Er trat mutig Goliath entgegen und besiegte ihn im Namen des Herrn.
Wenn Entscheidungen getroffen werden, muss man oft mehrmals hinschauen. Der liebe Gott hat hinsichtlich von Lennard Emanuel auch hingeschaut und ihn erwählt.
Die Eltern erhielten vom Vorsteher als Symbol eine Becherlupe. Mit einer Lupe kann man genauer hinschauen, um dann Entscheidungen besser treffen zu können.
Nach dem Ja-Wort der Eltern wurde Lennard Emanuel getauft und gesegnet.
10. Juni 2025
Text:
-hk-,
Volker Rohmann
Fotos:
Gemeindefotografen
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