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KiGo 10-14:
Ich kenne dich mit Namen

 

Mit diesem Bibelwortteil aus 2. Mose 33,17 diente Priester André Hülsemann den Kindern am Sonntag, 23. Februar in der Gemeinde Moers-Nord.

Vorsteher Hülsemann stellte fest, dass wir alle einen Namen bekommen haben. Mit Beteiligung der Kinder wurden verschiedene Vornamen genannt, welche alle eine Bedeutung haben. Ein Kind nannte ihren Namen „Greta“. Beim Nachschauen im Internet stellte der Dienstleiter fest, dass der Name Greta die Kurzform von Margarete und Margareta ist und aus dem Griechischen und Lateinischen kommt. Das griechische Wort „margarites“ und das lateinische Wort „margarita“ tragen beide die Bedeutung „die Perle“, weshalb Greta häufig mit „kleine Perle“ interpretiert wird. Verschiedene Namen wurden von den Kindern angegeben und Priester Hülsemann ermittelte die Bedeutung zur Freude der Kinder aus dem Internet.

Namen sind notwendig

André Hülsemann stellte fest, dass Namen notwendig sind um jemanden direkt ansprechen zu können, um unterscheiden zu können, um wen es sich handelt. Ein Arzt muss unseren Namen kennen, um eine Patientenakte für uns anlegen zu können, damit er immer aussagefähig über unseren Gesundheitszustand ist.

Eine persönliche Ansprache ist eine feine Sache (sofern wir nicht negativ aufgefallen sind). Wenn wir mit unserem Namen angesprochen oder gerufen werden, wenden wir uns demjenigen zu, um zu erfahren, was er von uns möchte.

Unseren Namen haben wir von unseren Eltern erhalten. Auch Gott, unser himmlischer Vater, gab uns (s)einen Namen – nämlich „Gotteskind“. Dadurch sind unser Geburtsname und sein Name untrennbar miteinander verbunden.

Der Name Gotteskind

Beim Eingang ins Kirchengebäude war zu lesen „Was bedeutet es ein Gotteskind zu sein?“. Die Antworten hatten die Kinder in ein Kästchen gelegt, welches der Vorsteher nun einzeln herausnahm und vorlas, wie:

  • nicht alleine zu sein,
  • immer Hilfe zu haben,
  • Gemeinschaft,
  • Vertrauen,
  • an Gott zu glauben,
  • dass man zu einer Gemeinde gehört,
  • nett sein,
  • beschützt zu werden u.a.m.

Die Antworten der Kinder wurden durch einen Priester in Gebärdensprache übersetzt, da auch ein gehörloser Glaubensbruder anwesend war.

Priester Hülsemann wies darauf hin, dass unser Name im Buch des Lebens niedergeschrieben ist. Jesus hat für jeden von uns einen Platz vorgesehen in der Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater.

Kennen und erkennen

Er stellte die Frage, ob wir unseren himmlischen Vater kennen und auch erkennen. Als Beispiel wurde den Kindern gesagt, dass wir unsere Eltern kennen. Die Kinder wirkten auch hier mit und gaben verschiedene Antworten, wodurch die Eltern zu erkennen sind, wie z.B. an der Stimme, am Gang etc. Zur Verdeutlichung wurden den Kindern verschiedene Dinge gezeigt, wie ein Stromkabel, ein Kaktus, Straßenschilder, sowie andere Dinge und hieran verdeutlicht, dass es ein Unterschied ist, Dinge zu kennen und zu erkennen. Wenn wir ein Stopp-Schild kennen und erkannt haben, bleiben wir stehen, beim Kaktus werden wir nicht unbedingt zupacken.

Gottes Namen zu tragen, erfordert auch unser Mittun. „Am kommenden Sonntag ist Gottesdienst für Entschlafene“, sagte der Dienstleiter, „Hier erwartet unser Vater unser Mitwirken im Gebet.“

Fazit:

  • Gott spricht uns ganz persönlich an. Er kennt uns mit Namen.
  • Gott vergisst keinen Menschen. Er hat alle lieb.
  • Jesus kennt dich und mich.
  • Wir alle sind im Buch des Lebens eingeschrieben.

Nach dem Gottesdienst fand noch Religions- und Konfirmandenunterricht mit unserem Bezirksapostel i.R. Rainer Storck statt.

24. Februar 2025
Text: Helmut Küppers
Fotos: Helmut Küppers

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