Am Samstag, 11. April 2026 fand in Issum ein Workshop für leitende Geistliche zum Thema „Gemeinde der Zukunft“ statt.
Zu diesen eintägigen Workshops haben die Apostel und Bischöfe der Gebietskirche Westdeutschland alle Bezirks- und Gemeindevorsteher eingeladen. Die Workshops bieten Raum, um Impulse zu diesem Thema kennenzulernen, zu reflektieren und miteinander ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam Perspektiven für eine lebendige und tragfähige Gemeinde der Zukunft zu entwickeln.
In Issum trafen sich 25 Gemeinde- und Bezirksleiter an diesem Tag zu einem gemeinsamen Workshop. Die Veranstaltung begann um 10 Uhr mit einem strategischen Impuls durch Apostel Thorsten Zisowski, in dem die Ziele des Tages vorgestellt wurden. Ziel des Treffens war es, Handlungssicherheit zu vermitteln, erste Ideen und Impulse für die Gemeinden zu erarbeiten, sowie das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen den leitenden Geistlichen und der Kirchenleitung zu stärken.
Die Teilnehmer arbeiteten in vier Gruppen, die jeweils einen eigenen Themenschwerpunkt bearbeiteten. Die Themen Gemeindeleben, Seelsorge, Mission und Gottesdienst wurden in den Gruppen vertieft. Die auf Flipcharts erarbeiteten Ausführungen wurden anschließend jeweils von einem Gruppensprecher allen Anwesenden erläutert.
Zur Mitte des Workshops gab Bischof Jens Eberle allen Vorstehern einen weiteren strategischen Impuls und ergänzte diesen durch alltagsnahe Anregungen für die Gemeindearbeit.
In den Arbeitsgruppen wurden unter der Prämisse „I have a dream“ anschließend auf Flipcharts Anregungen von den Vorstehern niedergeschrieben, wie sie sich in den Gemeinden andere/neue Impulse zur Gemeinde der Zukunft vorstellen könnten.
Hirte Helmut Grüning sprach zum Ende des Workshops über die zukünftige Strategie und der möglichen Umsetzbarkeit. Er gab die Gedanken den Vorstehern mit, zu überlegen, was von den Anregungen
- sofort umsetzbar wäre,
- was würde ich gerne machen,
- was geht vielleicht.
Das Projekt „Gemeinde der Zukunft“ wird in jedem Apostelbereich in Workshops abgearbeitet. Sie soll Bewusstsein schaffen, erste Impulse zu setzen und ein Auftakt für weitere Überlegungen und Gespräche in den Gemeinden, Bezirken und mit der Kirchenleitung sein. Dabei versteht sich die Kirchenleitung nicht als Verhinderer von Entwicklungen, sondern als Ermöglicher in den Grenzen, die das Evangelium und die kirchliche Liturgie vorgeben.
10. April 2026
Text:
Helmut Küppers
Fotos:
Helmut Küppers
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