Sternenkinder – Unsichtbarer Schmerz, bleibende Liebe
Der Verlust eines Kindes, das kaum leben durfte, ist für Eltern unermesslich schmerzhaft. Sternenkinder – Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt sterben – hinterlassen eine tiefe Leere. Oft bleibt dieser Verlust für Außenstehende unsichtbar, doch für die Eltern ist ihr Kind unvergessen. Ihre Trauer ist häufig still und einsam, besonders wenn andere sie nicht verstehen können.
Der Glaube kann in dieser Dunkelheit Halt geben. Er tröstet mit der Gewissheit, dass jedes Leben – so kurz es auch war – von Gott gesehen, gehört und geliebt wird. Wie im Lied „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“ erinnert er daran, dass nichts verloren ist, was in Liebe verbunden war.
Die Neuapostolische Kirche lehrt, dass der Tod nicht das Ende ist: Der Leib vergeht, doch Geist und Seele leben weiter. Seelsorge und Initiativen für betroffene Eltern schenken Raum zum Austausch und Gedenken – ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Heilung.
Die Andacht wird durchgeführt vom Hirten i.R. Olaf Houben.
6. November 2025
Text:
Redaktion -hk-
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