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Apostel Zisowski in Kleve

 

Am Sonntag, 2. Februar 2025 besuchte Apostel Zisowski die Gemeinde Kleve. Eingeladen waren auch die Gemeinden Weeze und Kalkar. In dem Gottesdienst führte der Apostel eine heilige Versiegelung durch.

Grundlage für den Gottesdienst war Lukas 2,22 Als sich für sie die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfüllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen. Zu Beginn des Gottesdienstes sang der Chor das Lied „Der Herr hat Zion erwählet“, CB 351. Der Apostel bedankte sich für das fröhlich vorgetragene Lied. Er wünschte, dass alle Anwesenden mit dieser Fröhlichkeit und Leichtigkeit nach Hause gehen. Trotz aller Sorgen und ungeklärten Dinge im Leben soll eine Fröhlichkeit in der Seele sein, aus dem Bewusstsein heraus, dass Gott all die Dinge weiß. Mach Dir nicht so viel Gedanken, Gott kümmert sich, das hat er bisher doch auch getan. Der Apostel dachte bei sich, eigentlich müssten die Geschwister, die aus der Kirche herausgehen, viel erlöster aussehen. Wir sollen uns Gedanken machen, wie wir das schaffen. Alleine aus dem Bewusstsein, das Gott uns unsere Fehler nicht zurechnet, sollte doch schon ein Grund sein.

Ein Wort aus der Kindheit Jesu

Maria und Josef sind am 40. Tag nach Weihnachten zum Tempel gezogen. Das ist der 2. Februar, so wie heute. Nach alter Tradition der Liturgie und Landeskirche war früher der 2. Februar das Ende der Weihnachtszeit. Die weihnachtliche Dekoration blieb bis zu diesem Tag stehen und wurde dann erst abgebaut. Das hat sich zum Glück geändert. Die Weihnachtszeit endet heute am 6. Januar. Nach dem alten Gesetz der Juden galten die Frauen jedoch bis zum 40. Tag nach der Geburt als unrein. Diese 40 Tage wurden damals gebraucht, um in die Gemeinschaft zurückzukehren. Es musste ein Opfer gebracht werden, um wieder rein zu sein. Ebenso erfolgte nach dem damaligen Gesetz am 40. Tag nach Geburt des ersten Sohnes die Darstellung im Tempel. Diese Begebenheit ist in dem Textwort dargestellt.

Die Nähe Gottes suchen

Sie hatten das Verlangen ins Haus Gottes zu kommen. Die Begegnung mit Gott ging damals über den Tempel. Gottesdienst war damals schon bei Kain und Abel. Gottesdienst hatte früher überwiegend mit Opfer zu tun. Es war Begegnung mit Gott im Tempel. Auch die erste christliche Gemeinde machte sich zum Tempel auf, weil es Tradition war. Später hat man erkannt, dass die Nähe Gottes in der Gemeinschaft, in Wort und Sakrament zu erfahren ist. Schon Jesus und die damaligen Apostel hielten sich im Tempel auf und legten die Schriften aus. Und so ist es heute auch. Wir warten darauf, was der Heilige Geist uns zu sagen hat.

Parallelen zur damaligen Zeit

Auch heute bringen Eltern ihre Kinder an den Altar, damit sie die Sakramente empfangen. Es ist den Eltern wichtig, dass dieser Bund mit Gott geschlossen und dem Kind ein Platz in der Kirche Christi zugewiesen wird. Niemand nimmt dem Kind diesen Platz weg, auch wenn die Kirche verlassen wurde. Es wurde von Gott so verheißen, dass ihm niemand sein Kind aus der Hand reißen kann. Es ist wichtig zu wissen, Du bist Gottes Eigentum. Der Gottesdienst sollte Gemeinschaftsarbeit sein. Der Apostel stellte die Frage: Wer ist eigentlich für den Gottesdienst verantwortlich? Er gab auch die Antwort: Es ist nicht der Dirigent, der schöne Lieder singen lässt, auch nicht der Dienstleiter. Wir alle sind gemeinsam für den Gottesdienst verantwortlich. Wie wäre der Verlauf, wenn jeder eine persönliche Frage im Gebet gestellt hätte. Eine Antwort könnte auch sein, vielleicht wäre es wortkarg, weil man sich nichts erbeten hat, keine Erwartung Gott entgegengebracht hat, nichts ins Gebet hineingelegt hat. Gottesdienst beginnt schon vorher. Er beginnt schon mit dem Gebet. In dem wir ihm sagen ich brauche Antworten, ich brauche Orientierung, ich brauche mal wieder eine extra Freude, die ist in meinem Leben verloren gegangen. Wir sollen ehrlichen Dank im Gebet darbringen. Der Gottesdienst macht uns auf Dinge aufmerksam, die wir vielleicht schon oft gehört haben, aber verloren gegangen oder nicht mehr so wertvoll sind. Gottesdienst macht darauf aufmerksam, dass Vergebung ein wichtiger Punkt in Deinem Leben ist. Die wirkungsvollste Strategie des Teufels ist, uns nicht alles zu nehmen. Er lässt uns zum Beispiel Freude in der Gemeinschaft haben, aber er holt uns aus der Versöhnlichkeit ein Stück heraus. Lass irgendwas im Leben bleiben, was nicht verziehen wird. Und selbst bei der Begegnung mit der- oder demjenigen wird diese Unversöhnlichkeit nicht offenbar. Es wird überspielt, so dass es einem Außenstehenden gar nicht auffällt, dass da mal was gewesen ist. So wird das Vollmaß der göttlichen Gnade gar nicht mehr erreicht. Es ist fast normal geworden, dass man mit nur 50% oder 80% Gnade durch sein Leben geht. Bei der Wiederkunft wird Jesus darauf achten, mit wieviel Gnade wir vor ihm stehen. Wir haben dann die Möglichkeit uns noch einmal mit ihm zu versöhnen.

Sakramentspendung

Nach der Predigtzugabe vom Bezirksältesten Tobias Branz wurde einer jungen Seele nach der Ansprache des Apostels der Heilige Geist gespendet.

Anschließend erfolgte die Sündenvergebung und die Feier des heiligen Abendmahls.

Da der Bezirksapostel mit dem Stammapostel in Nigeria ist, wurde Apostel Zisowski beauftragt, das Abendmahl für die Entschlafenen zu feiern. Dieser besondere und bewegende Moment wurde umrahmt mit Musikbeiträgen des Männerchores und zweier Solisten.

Mit Gebet und Segen wurde der Gottesdienst beendet.

2. Februar 2025
Text: Norbert Zielinski
Fotos: Norbert Zielinski

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