Nach elfmonatiger Umbau- und Renovierungsphase fand am 2. Advent, 8. Dezember 2024, der erste Gottesdienst in den sehr ansprechenden Räumlichkeiten der Kirche statt.
Ein helles Kirchenschiff mit neuem Altar, dahinter der Orgelprospekt, fallen sofort beim Betreten ins Auge. Eingebaut zum Chor ist ein Piano mit Dirigentenpult. Schöne gepolsterte Sitzbänke und helles Licht erzeugen eine Wohlfühlatmosphäre.
Umfangreiche Renovierung
Neben der Renovierung im Erdgeschoss wurde die gesamte Kirche unterkellert. Für behinderte Gottesdienstbesucher steht ein Aufzug zur Verfügung. Unter dem Kirchensaal ist ein Gesellschaftsraum eingerichtet worden. Im Keller befindet sich des Weiteren eine Gemeinschaftsküche, ein Raum für Blumenschmuck, die Heizung und eine Toilettenanlage.
In der ersten Etage befinden sich weiterhin das Ämterzimmer, der Kinderraum und eine Empore mit gepolsterten unterteilten Bänken. Auch ist eine Übertragungsanlage mit Kamera eingebaut, die Übertragungen per IPTV ermöglichen. Bereits am 18. Dezember ist von Rheinberg aus eine Übertragung für die gesamte Gebietskirche vorgesehen.
Bibelwort zum 2. Advent
Bezirksevangelist Markus Storck hielt den Gottesdienst mit dem Bibelwort zum 2. Advent: Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen (Lukas 1,52.53).
Zu Beginn seiner Predigt brachte der Bezirksevangelist seine Freude über die schöne, gelungene Herrichtung der Kirche zum Ausdruck. Besonders erfreute ihn die voll besetzte Kirche nach der langen Zeit des Umbaus und meinte, dass es gut ist, wieder in der Heimatgemeinde zu sein.
Vorbild Maria
Im Bibelwort ging es um Gottes Verheißungen an Maria. Alles, was der Engel Gabriel Maria verkündete, hat sich erfüllt. Sie musste Glauben, Vertrauen und Geduld haben, um das zu erkennen. Der Engel verhieß ihr, dass Gott sie erwählt hat, mit ihr sei und dass ihr Kind ewig regieren würde. Maria glaubte dem Engel.
Auch wir sind erwählt, mit Christus zu dienen und zu regieren. Er machte uns zu seinen Kindern und versprach, bei uns zu sein. Gott tut, was er sagt, und wird es uns bei der Wiederkunft Christi zeigen. Auch wir haben schwierige Zeiten – Gott beschützt uns nicht vor allem Unglück. Wir wollen aber wie Maria glauben und Gott vertrauen. Der Heilige Geist erinnert an unsere Gotteskindschaft und kündigt uns die künftigen Dinge an.
Wir können uns auf die Zukunft freuen, denn Jesus wird wiederkommen, um die Seinen zu sich zu nehmen, er wird sein Friedensreich aufrichten und dafür sorgen, dass alle, die es wollen, bei ihm in der neuen Schöpfung wohnen können.
Große Freude beim Vorsteher der Gemeinde
In seiner Co-Predigt brachte der Vorsteher der Gemeinde Rheinberg, Priester Roland Ort, seine Dankbarkeit und seine große Freude über die gelungene Renovierung und den erfolgreichen Umbau zum Ausdruck. Er ließ erkennen, dass er mit neuem Schwung die zukünftigen Aufgaben mit Allen gemeinsam anpacken will.
Nach der ersten Abendmahlsfeier mit Sündenvergebung in der renovierten Kirche folgte das Schlussgebet mit Schlusssegen.
9. Dezember 2024
Text:
Helmut Küppers
Fotos:
Helmut Küppers
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