Kevelaer. Apostel Wilhelm Hoyer besuchte am Mittwochabend, 11. Februar 2015, die Gemeinde in Kevelaer. Zu diesem Gottesdienst war die Gemeinde Rheinberg eingeladen.
Für beide Gemeinden hatte der Apostel ein Geschenk. Die kleine Emma Börgmann aus Kevelaer wurde versiegelt, der Rheinberger Priester und Vorsteher Tobias Branz empfing das Hirtenamt.
Seiner Predigt legte Apostel Hoyer das Bibelwort aus Philipper 2,5-7 zugrunde: "Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt."
Mach mein Wesen sanft und linde
Einen Blick in die eigene Seele wagte der Apostel nach dem Sängerlied, in dem die Bitte klang "Mach mein Wesen sanft und linde, das noch oft so rau und hart." Damit habe der Chor den ersten Akzent des Abends gesetzt und auf Jesus verwiesen, der sanft und linde war. Ein einziges Mal sei er unwillig gewesen, als die Jünger die Kinder von ihm fernhalten wollten. Diese Reaktion sei berechtigt gewesen, so der Apostel, denn auch heute gelte der Grundsatz: Lasset die Kindlein zu mir kommen, der sich in der Heiligen Versiegelung realisiere.
Bezogen auf das Textwort führte Apostel Hoyer aus, dass Jesus die Wahrheit gebracht habe unter anderem mit dem Gesetz der Nächstenliebe, die Frieden entstehen lassen könne unter allen Völkern. Er forderte die Gemeinde auf, sich unter die Wahrheit Gottes zu stellen, da er allein die ganze Wahrheit kenne. Der Apostel:"Lasst uns unsere Wahrheit ablegen, Gottes Wahrheit annehmen und behutsam mit dem Nächsten umgehen."
Evangelist Oppermann betonte in seiner Co-Predigt, er habe in diese Stunde einen Vorsatz gefasst, nämlich mehr göttliches Wesen in sich aufkommen zu lassen.
Neuer Hirte im Bezirk
Nach der heiligen Versiegelung von Emma Börgmann aus Kevelaer und der Feier des heiligen Abendmahls ordinierte der Apostel Tobias Branz zum Hirten. Wilhelm Hoyer wies besonders darauf hin, dass das Hirtenamt sehr anspruchsvoll sei, denn Vorbild sei Jesus, der gute Hirte. Besonders legte der Apostel dem neuen Hirten ans Herz, den umsorgenden Aspekt des neuen Amtsauftrages zu erfüllen. "Die liebevolle Zuwendung, das ist Hirtenaufgabe," betonte er eindringlich.
Nach dem Schlussgebet schlossen sich herzliche Glückwünsche für die kleine Emma und den neuen Hirten an.
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